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Interview mit Antenne Koblenz zum Hochwasserschutz-Projekt "RIOT"

RIOT

Wie kann digitale Technik dabei helfen, unsere Region besser vor Hochwasser zu schützen? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines aktuellen Studio-Interviews mit unserem Chief Digital Officer (CDO) Tobias Querbach und Manuel Utsch von der Hochschule Koblenz. Anlass war der Start des neuen Forschungsprojekts RIOT – Resiliente IoT-Infrastrukturen – das wir als Smarte Region MYK10 gemeinsam mit starken Partnern vorantreiben.

Im Interview erklären die beiden, wie das System funktioniert, worauf es bei der Technik ankommt – und warum Ausfallsicherheit gerade im Katastrophenfall entscheidend ist.

Das neue Projekt RIOT knüpft direkt an unser bestehendes Hochwasser-Frühwarnsystem an – etwa am Pegel in Thür, der bereits mit moderner Sensorik ausgestattet wurde. Dort messen unter anderem ein Radarsensor und ein wetterfester Schaltschrank die Wasserstände. Die Daten werden über ein sogenanntes LoRaWAN-Gateway übertragen – eine Technik, die speziell für große Entfernungen und wenig Energieverbrauch entwickelt wurde.

Der besondere Fokus im RIOT-Projekt liegt nun darauf, die Technik robuster und krisensicherer zu machen. Dazu wird eine doppelte Funkanbindung getestet, die bei einem Ausfall automatisch auf ein zweites Netz umschaltet. Der Realtest beginnt noch im Juli – weitere kommunale Pegelstandorte im Landkreis werden dafür mit der neuen Technik ausgestattet.

Der Prototyp wurde seit 2023 von der Hochschule Koblenz, der mCloud Systems GmbH und der TU Chemnitz entwickelt. Die Förderung kommt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Als Smarte Region MYK10 begleiten wir das Projekt eng – für eine digitale Infrastruktur, die nicht nur innovativ, sondern auch verlässlich ist. Mehr zum Hintergrund und zur Technik gibt’s direkt im Interview.

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