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Ampelschaltzeiten öffentlich machen

Ampelschaltzeiten öffentlich machen

verworfen
Mobilität

Schaut man sich an den Straßenkreuzungen im Ausland um, so sieht man an fast allen Ampeln Displays mit einem Countdown. Diese zeigen einen Countdown bis zur nächsten Rot/Grünphase.

Dies hat mehrere Vorteile:
Höherer Durchsatz an Ampeln durch koordiniertes Losfahren
Weniger unnötige Brems- und Beschleunigungsvorgänge (geringerer Kraftstoffverbrauch)
Weniger Fußgänger, die über Rot laufen
Weniger Stress bei den Verkehrsteilnehmern

Jedoch ist fraglich, ob die Ausrüstung mit LED-Displays kostentechnisch im Verhältnis zum Ertrag steht. Zudem wirkt die geringe Verbreitung dieser Technik in Deutschland auch als Hemmnis, diesem Problem weiter nachzugehen.
Deshalb die Idee: statt die Restzeit über ein eingebautes Display an der Ampel abzulesen, die Restzeit z.B. über eine Navi-App auf dem Smartphone oder z.B. im Auto im Head-Up-Display angezeigt bekommen.

Dies wäre realisierbar, indem man die Schaltzeiten der Ampeln über eine Schnittstelle öffentlich und maschinenlesbar zugänglich macht. Zudem wäre es langfristig auch möglich mit dynamisch schaltenden Ampeln zu kommunizieren und somit z.B. Induktionsschleifen in der Straße überflüssig zu machen.

Zusätzlich lassen sich mit dieser Technik neue Anwendungsfälle abdecken. Z.B. könnte eine App die Routenführung für Fußgänger so anpassen, sodass diese über Kreuzungen mit besonders großzügigen Grünphasen für Fußgänger geleitet werden.

Denkbare wäre es auch Bahnübergänge mit einer solchen Technik auszustatten, um die Sicherheit durch realistische Zeitangaben zu erhöhen.

Max Schild

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